Werner Bührer: Alte und neue Deutungskämpfe um „1968“

Der Berner Historiker Werner Bührer wundert sich in diesem Beitrag, dass das 50-jährige Jubiläum von 1968 publizistisch fast ins Wasser gefallen ist. Dabei stellt er Bezüge zur Fülle an Literatur her, die etwa vor zehn Jahren zum Thema erschienen ist und nimmt sich die nötige Zeit, die aktuelle Literatur kritisch zu würdigen.

„Das „deutsche ‚68‘“, merkte Norbert Frei in seiner zum 40. Jubiläum der studentischen Revolte erschienenen Darstellung kritisch an, erweise sich „auch vier Jahrzehnte danach als überkommentiert und unterforscht“. Die „Flut der Urteile und Meinungen, die sich seit 1983 zu jedem ‚runden‘ und ‚halbrunden‘ Jahrestag über uns ergießt“, stehe „in keinem Verhältnis zu den wenigen Versuchen, das Geschehen selbst“ zu rekonstruieren. Daran ändere auch eine vermehrt betriebene, durchaus ertragreiche „spezialistische Detailforschung“ nichts, zumal sie hauptsächlich an den „längerfristigen Wirkungen und Folgen“ interessiert sei.1 Verglichen mit der „Publikationsflut ohnegleichen“2 vor zehn Jahren fällt die Ausbeute anlässlich des 50. Jahrestags erstaunlicherweise recht bescheiden aus.“

Werner Bührers Essay ist in „Neue Politische Literatur“ Jg. 64 (2019), H. 1 erschienen; Sie können ihn kostenlos online lesen und herunterladen:

Essay von Werner Bührer (auf Deutsch)

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